Presse
Pressestimmen
„Stefanie Schumacher wählt warme Klangregister. Ihr klug disponierendes, lebendig phrasierendes Spiel findet zu einem sehr anrührenden Tonfall. […] Schumacher zeigt sich fasziniert und inspiriert von den klanglich-körperlichen Analogien des Ein- und Ausatmens sowie des sprachähnlichen Artikulierens, welche ihr Instrument nahe legt. Auch ihre ebenso akkurat wie beseelt geglückten Interpretationen der vier Auftragskompositionen bringen es zu Geltung.“
„Schumacher brachte in ihrer souverän virtuosen sowie geist- und gefühlvollen Interpretation das Kunststück fertig, die Korrespondenzen zwischen den heutigen Komponisten und Janacek genauso überzeugend herauszuarbeiten wie die Eigenheiten der Stücke. […] Und in Safaians „Alpha“ bewies sie ihren Doppelblick für die große Struktur wie für jedes Detail, jeden Bogen, jede Pause. Unglaublich, welche Vitalität, Ausdrucksfülle und Effekte diesem wunderbar atmenden Instrument zu entlocken waren.“
„Von sensibel berührt bis stürmisch ergriffen wurden die Besucher emotionalisiert durch die großartige Komposition [Leos Janaceks] geführt. […] Stefanie Schumacher, einfühlsame Interpretin, machte das Ausdrucksspektrum aktuellen Musikschaffens für den Zuhörer erlebbar.“
„Die Akkordeonistin Stefanie Schumacher legte nun eine CD-Einspielung vor, die verdeutlicht, wie enorm die Potentiale des Instruments sind. Ähnlich der Orgel, vermag das Akkordeon Cluster und Klangwolken mittels Registern unterschiedlich zu färben. Aber es kann sie auch besser dynamisch formen, Volumina plastisch gestalten. Mehrstimmiges Spiel wie am Klavier oder an der Orgel, aber auch ein einfühlsames Gestalten in der Art eines Melodieinstruments sind möglich. Zwischen filigranen Melismen, einfühlsam ausgesungenen Melodien über flimmernde Sphären bis hin zu gewaltigen Klangfluten und perkussiven Wirkungen öffnet sich ein weites Spektrum der Tonerzeugung. Hinzu kommen Blasebalg-Effekte, Atemgeräusche, Zittertöne, scharfe Stöße, ebenso endlos mäandernde Linien oder Borduntöne. Stefanie Schumacher beherrscht die besonderen Techniken nicht nur glänzend. Sie bemüht sich auch darum, dass sie als künstlerische Mittel in Kompositionen musikalische Bedeutung erlangen […] Insgesamt ein besonderes Klangerlebnis.“
"Aufregend neu: Stefanie Schumachers „Unanswered Questions“ für Akkordeon. Jenseits jeden Klischees und befreit von der Einengung auf volkstümliche Musik zeigt sie die ganze Vielfalt dieses Instruments. Eine echte Entdeckung für Hörer, selbst für solche, die bisher mit Akkordeonklängen wenig im Sinn hatten. Man begleitet die Musikerin auf einer spannenden Klangreise [...] Mit außerordentlichem Einfühlungsvermögen arbeitet die Interpretin feinste Charakterzüge der Musik heraus."
„Und so nimmt der Hörer Teil an aufwühlender, von Emotion berstender Musik, die das intime Akkordeon in all seinen klanglichen Facetten zum Singen bringt. Es ist eben eine traurige Sache mit dem Verlust eines nahen, lieben Menschen. Und Stefanie Schumacher spannt ganz eindringlich den musikalischen Bogen von Verzweiflung über Wut und Wimmern bis zur Ahnung von Hoffnung. Dabei kommt der Hörer gar nicht dazu, seine Vorurteile gegen das Instrument hervorzuholen. Hier geht es um wesentliche Dinge.“
»[…] so blitzte und funkte es bei Bianca Breitfeld (Violoncello) und Stefanie Schumacher (Akkordeon), als sie mit Janárcekovás „Dreifensterduo“ ein Obertonsphärenballett darboten, in dem Witz, Passion und Konzentration trotz scheinbarer Gleichheit von Tönen, Figuren und Geräuschen das Gegenteil von Eintönigkeit hörbar machten…Schumachers fiebereifriges Phrasierungsgenie fand gleichfalls schöne Aufgaben in Redmanns Solostück für Akkordeon „Fieber“ mit seinen Auffächerungen, Sprüngen und steigernden Sequenzen.«
Fränkischer Tag
»Je nach Stimmungslage, die Michael Skasa augenzwinkernd kommentierte, griff Stefanie Schumacher virtuos in die Tasten ihres Akkordeons. Ein Instrument, dem sie Klangkombinationen entlockte, die höchste Perfektion voraussetzen. Es war ein musikalischer Genuss, ihrer subtilen Interpretation der Texte zu folgen. […] Das Spiel der mehrfach ausgezeichneten Musikerin ist eine perfekte musikalisch-emotionale Ergänzung zum gesprochenen Wort, und ihre Auswahl an Werken von Piazzolla, Mozart, Janacek, Khotimski und Safaian trugen ganz entscheidend zur Faszination des Abends bei.«
Aichacher Tagblatt
»[…] Mit einem erregenden Wechselspiel aus Kraft und flirrender Eleganz, wehmütigen Kantilenen und rauschenden Crescendi verzauberte Stefanie Schumacher (Akkordeon) das Publikum… die junge Münchnerin entlockte den Falten ihres schwarzen Balges eine solche Fülle von Orgel- und Flötentönen, stoßartig vorgetragenen Seufzern wie das Heiterkeit ausströmende Säuseln des Windes, dass sich in ihrem Spiel die elementare Wucht der Natur mit den Sehnsüchten der Menschen zu vereinen schien […]«
Garmischer Tagblatt
„Piazzollas Bandoneonkonzert, mit der nachgerade zauberhaft auf dem Akkordeon agierenden Stefanie Schumacher als Solistin geriet mit seinen fünf Sätzen zu einem wunderbaren Plädoyer für den Tango Nuevo.“
Mittelbayerische Zeitung
„Diese für Piazzollas Musik so nötige Mischung aus technischer Souveränität und die ganze Seele fordernder, kompromissloser Ausdruckskraft demonstrieren die Solisten des Abends. So zauberte Akkordeonistin Stefanie Schumacher mit fünf von Streichern begleiteten Tango Sensations atmosphärisch Spannung in den Raum.“
Der Neue Tag
»[…] Immer neue Klangkombinationen werden kombiniert, deren Gesetzmäßigkeit man nur erahnen, aber nicht ohne gründliches Studium ergründen kann. Für die Akkordeonistin bietet sich eine willkommene Gelegenheit, ihr virtuoses Spiel vorzustellen und für Musikliebhaber und Konzertgeher wird klar: Auch die so genannte E-Musik braucht das Akkordeon…Die Künstler glänzten durch Virtuosität und Einfühlung in unterschiedlichen Spielarten.«
Neue Musik Zeitung
»Die Wechselfälle aus Wut und Verlegenheit spiegelte Stefanie Schumacher kongenial auf dem Akkordeon wider, ließ es zirpen oder dröhnen, hielt mit einem unaufgelösten Halbton die Spannung oder flocht einen kurzen Anflug russischer Volksmusik ein... Stefanie Schumachers Akkordeon schien mit seinen Seufzern, seinem Singen und Stöhnen oft fast lebendig zu werden.«
Münchener Merkur
»Das „Orchester-Duo“ füttert die Stimme mit einem durchlässigen Mantel ab, gewoben aus instrumentaler Bildkraft und interpretatorischer Subtilität. Genial umgesetzt ist die Klangbalance… Dass Virtuosität sich auch in der Zurücknahme zeigen kann, in der Disziplinierung der eigenen solistischen Kraft, zeigen Stefanie Schumacher am Akkordeon und die Flötistin Katharina Böhm im souveränen Duktus.«
Badische Zeitung
»[…] Das schwere Instrument Akkordeon war in der Lage, eine Klangfülle in den Raum zu schicken, in die sich die Besucher einfach nur hineinsenken konnten, ebenso aber auch nur gehauchte Töne, die leise im Raum verklangen. Es war nicht nur ein Genuss, den jungen und sympathischen Musikerinnen zuzuhören, sondern auch, ihnen zuzuschauen. Mimik, Gestik, ihre gesamte Körpersprache faszinierte […]«
Sulinger Kreiszeitung
»[…] Faszinierende Wandlungsfähigkeit charakterisiert das Akkordeonspiel Stefanie Schumachers. Ihre große Stärke, dem Instrument unterschiedlichste Klangfarben zu entlocken, kann sie bei dem abwechslungsreichen Programm voll ausspielen und überzeugt mit ihrem leidenschaftlichen und virtuosen Vortrag […]«
Allgäuer Zeitung
»[…] Es war das absolute Nonplusultra des Abends auf musikalischem Gebiet. Technik, Zusammenspiel, Gefühl, Musikalität, es stimmt einfach alles...
Verhaltene Leidenschaft, das drückt die Mimik, das spricht Stefanie Schumachers ganzer Körper aus, wenn sie das Akkordeon weinen lässt oder auch jauchzen.«
Landsberger Tagblatt
»[…] Die Zuschauer fühlen bei dieser Vorstellung die Emotionen der drei Frauen auf der Bühne mit. Denn die Akkordeonspielerin, als dritte Künstlerin auf der Bühne, offenbart mit ihrem Spiel geradezu die Empfindungen der beiden anderen Frauen. […]«
Lao Dong, Vietnam
»[…] Begleitet werden die beiden Sängerinnen von Stefanie Schumacher, deren eigenwilliges, auf Wirkung bedachtes Akkordeonspiel, ein ganzes Orchester zu ersetzen scheint. Drei Künstlerinnen, ein Instrument- weniger aufwendig ist professionelle Oper nicht zu haben […]«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung







